S
Sekretolyse
Damit wird der Vorgang der Verflüssigung von zähem
Schleim bezeichnet. Wird der Schleim zu sehr verfestigt und
lässt sich nicht mehr abhusten, dann kann die Sekretolyse
durchgeführt werden. Hilfreich sind dabei entweder Inhalationen,
vernebelte Flüssigkeit, die Gabe von speziellen Medikamenten.
Unterstützend sollte der Betroffene viel Trinken, um
ein weiteres Eintrocknen der Schleimhäute zu verhindern.
Sekundenkapazität
Die Sekundenkapazität drückt die Luftmenge aus,
die innerhalb einer Sekunde mit der kräftigsten Atmung
ausgestoßen wird. Dieser Wert wird im Rahmen einer Lungenfunktionsprüfung
mit untersucht. Bei COPD und Asthma bronchiale sind diese
Wert zeitweilig verringert. Erkenntnisse werden hier über
das Lungenvolumen, eine Ventilationsstörung oder auch
eine Behinderung der Lungenausdehnung erlangt.
Spasmus
Spasmus bezeichnet einen Muskelkrampf oder auch Krampf, der
zu schmerzhaften ungewollten und sehr starken Beschwerden
führen kann. Im Bereich der Atemwegserkrankungen bedeutet
der Spasmus beispielsweise eine spastische Bronchitis bei
der sich die Atemmuskeln krampfartig zusammenziehen und die
Atmung erheblich erschweren. Besonders bei anfälligen
Kindern wird oft solch eine spastische Bronchitis diagnostiziert.
Status asthmaticus
Ist dies schwerste Form eines Asthmaanfalles und kann bis
zu 24 Stunden lang andauern. Medikamente, die sonst eingesetzt
werden, zeigen bei dem Status asthmaticus nur wenige Effekte.
Ausgelöst wird solch ein Anfall durch einen sehr starken
Krampf (Spasmus) in den Bronchien. Eine Behandlung erfolgt
unter anderem mit der Gabe von Sauerstoff.
|