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Vererbung
Das Kennzeichen für den Diabetes- Typ-2 ist eine genetisch
veranlagte Insulinrestistenz. Ist ein Elternteil an Diabetes
erkrankt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit an, dass die
Kinder ebenfalls mit einem Risiko von 80% die gleiche Krankheit
bekommen. Bei dem Diabetes- Typ-1 hingegen spielt die Vererbung
eine untergeordnete Rolle. Das Risiko einer Erkrankung der
Kinder liegt bei nur durchschnittlich 3 bis 7%.
Verzögerungsinsulin
Für die Verlängerung der Insuline wird diesen eine
bestimmte Verzögerungssubstanz zugemischt. Dadurch verlangsamt
sich die Abgabe des Insulins aus dem Unterhautfettgewebe in
die Blutbahn. Herstellen lassen sich sowohl mittlere als auch
sehr lang wirkende Insuline. Die meist verwendete Verzögerungssubstanz
ist hierbei NPH (Neutrales Protamin Hagedorn). Neueste Substanzen
können sogar bis zu 24 Stunden ihre Wirkung entfalten.
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